Anke Huber – die ewige Zweite der deutschen Tenniselite

 

Anke Huber gehörte in den 90ern neben ihrer größten Konkurrentin und ihrem gleichzeitigen Vorbild Steffi Graf zur Profielite im deutschen Tennis. Sie wurde am 4.Dezember 1974 in Bruchsal geboren und erreichte ihren ersten bedeutenden Titel als Deutsche Jugendmeisterin bereits im Alter von 11 Jahren. 1989 wechselte sie dann ins Profilager und siegte beim ihrem Turnierdebüt gegen Sabrina Goles mit 7:5, 4:6, 6:2.

Trotz der guten Leistungen von Anke blieb sie immer die Nummer zwei im deutschen Tennis. Denn leider hatte sie das Pech zur gleichen Zeit wie Steffi Graf aktiv zu sein. Ihr begegnete sie auch 1995 in einem legendären Match im Master-Finale, in dem sie ihrer Kontrahentin in fünf Sätzen unterlag. Viele Beobachter des Spiels sahen darin den Höhepunkt in der Karriere von Anke Huber.


1996 wurde sie immerhin auf Platz 4 der internationalen Weltrangliste und erreichte auch im selbigen Jahr ihr einziges Grand-Slam Finale. Dort traf sie allerdings auf die ebenfalls äusserst gefährliche und fatal aggressiv spielende Monica Seles. Gegen dieses Ausnahmetalent hatte Anke Huber keine Chance und unterlag ihr ebenfalls.

Nach mehreren Verletzungen und zunehmend Problemen mit ihrem Knie beendete sie 2001 im Oktober ihre Karriere. Sie zog sich ins Privatleben zurück und bekam im Frühjahr 2005 ihr erstes Baby. Vater ist ihr langjähriger Lebensgefährte Roger Wittmann, der ein Schwager von Fußballer Mario Basler ist.

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