Fransziska Schenk – Sportreporterin und ehemalige deutsche Eisschnellläuferin

 

Franziska Schenk wurde am 13.März 1974 in Erfurt geboren. Bereits 1987 wird Franziska in die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) "Fritz Noack" in Erfurt aufgenommen. Dort beginnt sie mit dem Eisschnelllaufen. Nach der Wiedervereinigung wird das KJS in ein sportliches Gymnasium mit dem Namen „Pierre de Coubertin“ umgetauft. 1992 kann die talentierte Jungsportlerin auch ihren ersten Sieg verzeichnen. Bei der Juniorenweltmeisterschaft Mehrkampf im Eisschnellauf belegt sie den vierten Platz. 1993 wurde sie bei dem gleichen Wettkampf Juniorenweltmeisterin. Im gleichen Jahr besteht Franziska ihr Abitur. Ihr erstes Praktikum absolviert sie in der Sportredaktion der Thüringer Allgemeinen Zeitung, bis sie sich im Oktober 1994 zu einem Studium an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz entschließt. Sie belegt die Fächer Germanistik, Film- und Medienwissenschaften und Publizistik, mit dem Ziel, Journalistin zu werden.

Trotz des Studium verbleibt ihr immer noch genug Zeit für das Training. Somit kann sie sich bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer die Bronzemedaille über 500m sichern. Im gleichen Jahr wird sie Vierte des Gesamtweltcups, ebenfalls über 500m. Auch beruflich macht Franziska zu dieser Zeit große Schritte. Im März 1995 beginnt sie ein Praktikum in der Sportredaktion des Südwestfunks in Mainz und entscheidet sich im März 1996 für ein Weiteres in der Kinder-Redaktion des ZDF’s. Ebenfalls 1995 wird sie deutsche Meisterin über 500m und holt Bronze bei der Sprintmeisterschaft. 1998 erreicht ihre sportliche Karriere ihren Höhepunkt. Bei der Weltmeisterschaft im Sprint und bei den Olympischen Spielen in Nagano kann sie jeweils über die 500m den vierten Platz belegen. Danach beendet sie ihre Karriere.

Ihr Studium kann sie 2003 mit Magister-Abschluss abschließen. Zuvor moderierte sie diverse Sport- und Unterhaltungssendungen, bevor sie im Dezember 2004 nach der Geburt ihrer Tochter Maren erst mal in Babypause ging. Im Februar 2006 meldete sie sich allerdings als ARD-Sportreporterin zu den Olympischen Winterspielen in Turin zurück.

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